You are here:  Home
PDF Print E-mail

Staatliche Instruktorenlizenzen für ISTB-Lehrer

 

Die Sensei der ISTB haben die heuer erstmals angebotene staatliche Ausbildung zum „Instruktor für Fernöstliche Kampfsportarten" in der Sparte Takeda Budo erfolgreich absolviert und sind damit staatlich geprüfte Budolehrer, womit die hohe Qualität der Ausbildung in der ISTB bestätigt wurde.

 

Diese staatliche Instruktoren-Ausbildung, genehmigt und finanziert durch das Unterrichtsministerium, ist das Ergebnis einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen der Bundessportakademie (BSPA) Wien und dem Österreichischen Fachverband für Fernöstliche Kampfsportarten (ÖFFK). Die Initiative dazu ging von keinem Geringeren als Siegfried Kobilza aus, der das traditionelle Takeda Budo vor 25 Jahren von Japan nach Europa brachte und hier etablierte und auch Mitbegründer und Sportdirektor des ÖFFK ist, sowie von Werner Krammer, einem Pionier und langjährigen Funktionär der ISTB und darüber hinaus auch Sportunion Bundesspartenreferent für Takeda Budo und schließlich Begründer und derzeitiger Präsident des OFFK.

 

Kobilzas Vision war es, den derzeitigen und künftigen Lehrern im Verband eine spartenspezifische und zugleich allgemein sportwissenschaftlich fundierte Ausbildung zu ermöglichen, die höchste Qualitätsstandards erfüllt und eine vom österreichischen Staat anerkannte Fachausbildung darstellt.

 

Aufgrund dieses hohen Anspruches war klar, dass der Weg zur Verwirklichung dieser Vision nur über eine staatlich anerkannte Institution mit hoher fachlicher Kompetenz führen kann. In der Bundessportakademie (BSPA) haben die Initiatoren Kobilza und Krammer schließlich den bestmöglichen Kooperationspartner gefunden.

 

Die Vorteile für unsere Mitglieder:

  • Der Unterricht fußt auf modernen sport- und trainingswissenschaftlichen Erkenntnissen ebenso wie auf der mit den fernöstlichen Kampfsportarten verbundenen Tradition.
  • Durch ein fachgerechtes, ergänzendes Training von Stützkraft, Koordination, Beweglichkeit und Stabilität entwickeln unsere Mitglieder einen effizienten Schutz vor Verletzungen im Training und im Alltag.
  • Die so ausgebildeten Trainer sind in der Lage, kompetente Hilfestellung bei Fragen der allgemeinen Trainingslehre und zu individuellen Trainingszielen oder die richtige Belastung wie auch die Regeneration betreffend zu geben u.v.m..
  • Durch die Integration und Umsetzung der Erkenntnisse aus Pädagogik, Didaktik und Methodik, aber auch der Sportbiologie wird die Lerneffizienz angehoben und damit letztlich der Lernerfolg jedes einzelnen Trainierenden.

 

Für die Aufnahme eines spezifischen Instruktorkurses in das Programm der BSPA und damit des durch das Unterrichtsministerium genehmigten und finanzierten Ausbildungsangebots gelten strenge Auswahl- und Zulassungskriterien. Es musste ein auf den gesetzlichen Vorgaben basierendes Ausbildungsprogramm entwickelt und zur Genehmigung vorgelegt werden. Dies geschah durch die zwei Fachleute, Mag. Andreas Vock, Sportwissenschaftler und Vertreter der BSPA, und Siegfried Kobilza, dem Experten für die kampfsportbezogenen Inhalte. Zuvor allerdings hatten Werner Krammer und Siegfried Kobilza schon seit einigen Jahre in Zusammenarbeit mit der Sportunion Akademie und deren Leiter Mag. Herbert Anderl damit begonnen, einen Übungsleiterkurs für fernöstliche Kampfsportarten einzurichten und durchzuführen, der neben einer mindestens einjährigen Praxis als Übungsleiter die Voraussetzung für die Zulassung zum Instruktorkurs ist.


 


Share
 
Go to top!

Copyright 1989-2009 ISTB · All rights reserved · The use of any content from this web site is prohibited without the prior written authorization of the ISTB.